„Von Bekanntnuß der Zauberer unnd Hexen“: Das Hexentraktat by Achim Oehm

By Achim Oehm

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Neuere Geschichte, be aware: 1,3, Universität Trier, Sprache: Deutsch, summary: Bei der Lektüre der Forschungsliteratur über die Hexenverfolgung im Raum Trier trifft guy immer wieder auf spezielle Persönlichkeiten und Vorfälle, welche sehr bedeutsam für das Verständnis der Hexerei und Hexenverfolgung der Frühen Neuzeit sind. Eine dieser Personen wird in den Mittelpunkt dieser Arbeit gerückt, oder besser gesagt, seine wichtigste Schrift in Bezug auf die Hexenverfolgung. Es handelt sich um den Weihbischof Peter Binsfeld und sein Traktat “Von Bekanntnuß der Zauberer unnd Hexen – Ob und wie viel denselben zu glauben“.
Wie wichtig conflict diese Schrift für die geführten Hexenprozesse, gerade in Trier selbst? Wurde dieses Werk auch direkt bei der Prozessführung angewendet? Welche Einschätzung kann, resultierend aus den Antworten auf diese Fragen, über die Einflussnahme der Kirche auf einen Hexereiprozess, geführt durch eine weltliche Gerichtsbarkeit, getroffen werden? Dazu wird im Folgenden erst beschrieben, welcher damals aktuelle, Hexereibegriff dem Traktat Binsfelds zu Grunde lag und wie dieses Werk historisch einzuordnen ist. Danach folgt eine kurze Zusammenfassung des Traktats. Im Anschluss wird versucht, Parallelen zwischen einem ausgewählten Prozessfall in Trier und dem Traktat Binsfelds zu ziehen. Hierbei handelt es sich um den Fall des Niclas Fiedler. Dem liegt die eher “narrative“ Forschung Manfred Hammes’ und die Transkription der Geständnisse Fiedlers, in Auszügen, von Rita Voltmer zu Grunde. Es folgt eine Schlussbetrachtung, die versucht die oben genannten Fragen zufrieden stellend zu beantworten.

Show description

Read More

Projekt „Stadt 2030“: Zukunftsszenarien für die Europastadt by Gloria Pepper

By Gloria Pepper

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, notice: 1,7, Technische Universität Chemnitz (Institut für Geschichte, Professur für Europäische Regionalgeschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Grenze und Alltag, Wintersemester 2006/07, Sprache: Deutsch, summary: In ganz Europa verstreut gibt es zahlreiche Zwillingsstädte, die unmittelbar benachbart und durch eine Staatsgrenze geschieden sind. Sie waren einst eine Einheit, wurden aber durch Grenzziehungen, infolge von Kriegen oder Nationalstaatsbildungen, voneinander getrennt.
Eine Vielzahl der geteilten Städte liegt in Ostmitteleuropa und hatte im Laufe der Geschichte ganz besonders unter den zum Teil erkalteten Beziehungen zwischen den benachbarten Staaten zu kämpfen. In jenen Doppelstädten, die im 20. Jahrhundert immer wieder durch Grenzen geteilt wurden, verlief die Nationalstaatsbildung durch rassistische Kriege gewaltvoller. Dies conflict vor allem während des Nationalsozialismus und des II. Weltkrieges der Fall, da, im Besonderen, in deutsch-polnischen und deutsch-tschechischen Grenzstädten ethnische Säuberungen vollzogen wurden. Aber auch zur Zeit des Ostblocks wurde die Zusammenführung der Grenzstädte nur bedingt unterstützt. Eine Kommunikation zwischen den Städteteilen wurde oft durch Grenzkontrollen und erschwerte Ausreisen verhindert. Somit kann die Geschichte als ein eher teilender, statt integrierender Faktor für Zwillingsstädte betrachtet werden.
Diese Arbeit beschäftigte sich, in Hinblick auf das durch vergangene Ereignisse erschwerte Verhältnis der deutsch-polnischen Zwillingsstädte, mit der Beziehung der Doppelstadt Görlitz/ Zgorzelec. Jedoch soll der Schwerpunkt nicht auf der Darstellung geschichtlicher Fakten beruhen, sondern vielmehr wird dadurch ein Bezug auf die heutige und die zukünftige state of affairs dieser Doppelstadt genommen. Gezeigt werden daher sowohl die bisherigen Ergebnisse der städtischen Zusammenarbeit als auch die Zukunftsszenarien, die für Görlitz/ Zgorzelec im Zuge des Projekts „Stadt 2030“ entworfen wurden. Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt auf der Betrachtung dieses Projektes, wobei auch eine Einschätzung der Erfolgschancen und das Aufzeigen der bis heute – seit 1990 – erreichten Resultate dargestellt werden. Die jeweiligen Bereiche, in denen die Kooperation schon gestärkt bzw. weiterhin aufgebaut werden soll, werden im Einzelnen vorgestellt. All dies wird unter Berücksichtigung der deutsch-polnischen Grenze und in Hinblick auf die Frage, ob diese Grenze heutzutage noch ein wirkliches Hindernis bei der Zusammenarbeit ist, untersucht.

Show description

Read More

Maximilians Ruhmeswerk (Frühe Neuzeit) (German Edition) by Jan-Dirk / Ziegeler, Hans-Joachim Müller

By Jan-Dirk / Ziegeler, Hans-Joachim Müller

The essays during this quantity discover the entire scope of Maximilian’s Ruhmeswerk, which adaptively included varied literary and aesthetic genres. They research the Emperor’s quest to develop into an “uomo universale”, or Renaissance guy, within the context of the assumption of “self-fashioning” on the concentration of contemporary Renaissance learn. moreover, the stories contemplate the influence of fixing media stipulations as a result of invention of the published book.

Show description

Read More

Zensur und Zensoren (edition bildung und wissenschaft) by Peter Strunk

By Peter Strunk

Noch immer ist über die Arbeit der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) wenig bekannt. Die Aufarbeitung dieses Kapitels deutscher Nachkriegsgeschichte steckt noch in den Anfängen. Im weitverzweigten Apparat der SMAD spielte die Verwaltung für Propaganda (ab 1947: Verwaltung für details) unter der Leitung Sergej Tulpanows eine herausragende Rolle. Zu den Aufgaben der Propagandaverwaltung zählte auch die Medienpolitik. Die Propagandaverwaltung übte nicht nur eine rigorose Vor- und Nachzensur aus, sondern entfaltete auch rege publizistische Aktivitäten. Die Entstehungsgeschichte des Pressewesens unter sowjetischer Kontrolle wurde bisher noch nicht eingehend untersucht. Peter Strunk stellt auf der Grundlage einer breiten Quellenbasis den Kontrollapparat und die Instrumente der Medienpolitik der SMAD vor. Zusammen mit exemplarischen Untersuchungen - beispielsweise der Zensur - gewähren seine Untersuchungen tiefe Einblicke in Aufbau, Struktur und Funktionsweise des Kontrollapparates der SMAD. Sie führen zu einer Reihe neuer Rückschlüsse auf die Ziele sowjetischer Deutschland- und Besatzungspolitik.

Show description

Read More

Schleswig-Holstein - Denkwürdigkeiten der Geschichte: by Volker Griese

By Volker Griese

Die Geschichte Schleswig-Holsteins ist reich an Begebenheiten, ist reich an Personen und deren Erlebnissen, die die Menschen in Atem gehalten haben. Überbordend reichhaltig ist der Tisch gedeckt, auf dem dies alles kunterbunt ausgebreitet liegt, jedoch vieles dabei durch eine Staubschicht nur andeutungsweise noch erkennbar ins Hier und Heute hindurchschimmert. So stehen denn denkwürdige Begebenheiten aus unserer Geschichte – Einzelschicksal und Kollektivereignis, handelnde oder getriebenen Menschen, Bekanntes und weniger Bekanntes –, stellvertretend für viele andere und künden von Triumph und Tragik, Gestaltung und Erduldung. Der Leser nimmt Teil an der Schlacht von Hemmingstedt, leidet mit aufständischen Leibeigenen im 18. Jahrhundert, findet sich im Kieler Matrosenaufstand 1918 wieder oder reist mit den jungen Inselbesetzern 1950 nach dem alliierten Bombenabwurfgebiet Helgoland. Jede dieser zwölf Geschichten wird mit großer Informationsfülle in das jeweilige historische Umfeld eingeordnet.

Show description

Read More

Der Machtwechsel in Ostberlin. Von Ulbricht zu Honecker by Stefan Waldheim

By Stefan Waldheim

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, word: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Historisches Institut), Veranstaltung: Zur Geschichte einer geschlossenen Gesellschaft. Die DDR 1961 - 1989., Sprache: Deutsch, summary: Von Ulbricht zu Honecker: Schlicht ein Austausch des mächtigsten Mannes der DDR? Wohl kaum. Die Geschehnisse unmittelbar vor und nach dem Mai 1971 müssen betrachtet werden, sollen Gründe, Vorraussetzungen und Auswirkungen des Machtwechsels adäquat reflektiert werden. Eine solche Perspektive schließt die examine der politischen Ereignisse mit ein, welche dem Machtwechsel vorausgingen sowie die Betrachtung der Neuakzentuierungen im Zuge der teilweisen Revision Ulbricht’scher Politik zu Beginn der Ära Honecker. Der Mangel an Kontinuität in der Herrschaft der SED im Zeitraum von Mitte der 60er bis Anfang der 70er Jahre offenbarte den Bürgern vor dem Hintergrund sich verändernder wirtschaftlicher Prozesse, jugend- und kulturpolitischen Reformen und deren Überarbeitung sowie der stets im Wandel begriffenen deutsch-deutschen Beziehungen, inwiefern ostdeutsche Liberalisierungstendenzen ausgelebt und letztendlich seitens der politischen Führung doch beschränkt wurden. Dies charakterisiert das Leben in der DDR der 60er und 70er Jahre maßgeblich – trotzdem unterscheiden sich die Politiken der beiden einstigen Machthaber obvious.

Im Mittelpunkt steht daher nicht nur die Frage nach dem Wie, sondern auch dem Warum des Machtwechsels. Gerade im Zuge der Beantwortung der Frage nach dem Warum sind die Politikbereiche näher zu betrachten, bei deren Gestaltung Ulbricht scheiterte. Dazu wurden diejenigen Gebiete ausgewählt, deren offensichtliche Defizite seine Gegner im Zuge der Entmachtung argumentativ bekräftigten. Im Innern beispielsweise das Scheitern der Wirtschaftsreformen der 60er und ihre Folgen. Dabei stellt sich die Frage, welche DDR Ulbricht seinem Nachfolger hinterlassen hat: Welche Maßnahmen ergriff Honecker, so dass es tatsächlich zu einer Zäsur in der Politik der SED nach dem Machtwechsel kam? Auch das Verhältnis der Machthabenden zur Bevölkerung spielt hier eine nicht unerhebliche Rolle. In diesem Zusammenhang soll fortwährend auch der Frage nachgegangen werden, inwiefern die Bürger der DDR in Folge Ulbricht’scher Innen- und Außenpolitik letztendlich den Amtsantritt Honeckers mit berechtigten Hoffnungen verbanden: Welche Veränderungen der Lebensverhältnisse durch eine Umgestaltung der SED-Politik wurden ermöglicht und in welcher shape gestaltete sich das deutschdeutsche Verhältnis nach dem Machtwechsel?

Show description

Read More

Fremdes Essen (German Edition) by Maren Möhring

By Maren Möhring

Die Geschichte der ausländischen Gastronomie in der Bundesrepublik kennt viele Geschichten. Gastwirte aus Italien, Jugoslawien, Griechenland und der Türkei brachten ein Stück verlockender, aber auch irritierender Fremde nach Deutschland. Ihre Trattorien, Grillrestaurants, Tavernen und Imbisse veränderten nicht nur die Stadt- und Dorfbilder, sie wurden auch zu Zentren interkultureller Kommunikation, die nicht immer konfliktfrei verlief. Vor allem aber veränderten diese neuen Konsumorte die Ernährungsgewohnheiten – mit Pizza, Döner und vielen anderen Köstlichkeiten, die heute vom deutschen Speiseplan nicht mehr wegzudenken sind. Maren Möhring erzählt erstmals die aspektreiche Geschichte wechselseitiger Akkulturation, wobei sie auch die andere Seite der Medaille, die Folgen der oftmals entbehrungsreichen Arbeitsmigration aus Südeuropa, aufarbeitet. Ausgezeichnet mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2012.

Show description

Read More

Kaiserin Kunigunde: Leben und Wirken der consors regni by Nico Ocken

By Nico Ocken

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, word: 2,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, summary: Ziel der Hausarbeit ist es zu fragen, welchen Einfluss und Machtspielraum Kaiserin Kunigunde an der Seite Heinrichs II. hatte und wie sie dabei die Politik des Imperium Romanum im aspect mitbestimmte. Die Funktion Kunigundes am Königshof sowie die Herrschaftsausübung und ihre Rolle als Vermittlerin in Konflikten stehen dabei im Mittelpunkt der Arbeit. Hinsichtlich dieser Fragestellung muss anfangs auch auf die allgemeine Rolle der Königin im Mittelalter eingegangen werden um ein umfassendes Verständnis für das vorliegende Thema zu gewinnen. Des Weiteren hat auch die Abstammung Kunigundes eine wesentliche Bedeutung, um später eintretende Konflikte, wie zum Beispiel die Moselfehde zu verstehen.

Show description

Read More

Reichsgründung 1871: Ereignis, Beschreibung, Inszenierung. by Michael Fischer,Christian Senkel,Klaus Tanner

By Michael Fischer,Christian Senkel,Klaus Tanner

Die „Reichsgründung“ von 1871 battle ein historisches Ereignis, das interessegeleitet inszeniert und aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben worden ist. Im vorliegenden Band geht es um das breite Spektrum solcher Deutungsmöglichkeiten und Zuschreibungen – an den Kreuzungspunkten von Kunst, faith und Politik.
Dabei gehen die Autoren und Herausgeber davon aus, dass die res factae zugleich res fictae sind: was once mit dem Begriff „Reichsgründung“ und den damit verbundenen Ereignissen und Prozessen jeweils gemeint ist, changiert zwischen Faktizität und Fiktion.

Show description

Read More